Melchior Magazin | Alle in einem Boot
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Alle in einem Boot

1964, Trosly-Breuil, etwa 80 km nördlich von Paris. Ein junger Mann in seinen Dreißigern kauft sich ein kleines Haus. Dann lädt er zwei Männer ein, bei ihm zu wohnen. Raphael und Philippe lebten bis dahin seit dem Tod ihrer Eltern in einer überfüllten Institution für geistig behinderte Männer. Unspektakulär, bahnbrechend. Der Beginn einer Utopie, in die Tat umgesetzt.

Jean Vanier, gebürtiger Kanadier, wächst in einer wohlhabenden Diplomatenfamilie auf. Als 13-Jähriger tritt er bei der englischen Marine ein, vor sich eine viel versprechende Karriere als Navy-Offizier. Nach acht Jahren spürt er jedoch, dass er sich nach einem anderen Leben sehnt und verlässt die Navy auf der Suche nach seinem Platz in der Welt. Er beginnt Theologie und Philosophie zu studieren, fühlt sich immer mehr dazu berufen, vielleicht Priester zu werden. Doch es kommt anders.

Auf Philippe und Raphael folgen andere, die sich der kleinen Wohngemeinschaft anschließen wollen, ein zweites, drittes, (viertes, fünftes,…) Haus muss gekauft werden, und so gründet Jean Vanier schließlich “Die Arche”. 52 Jahre später gibt es weltweit 149 Arche Gemeinschaften. Und Jean Vanier wohnt, mittlerweile 88-Jährig, immer noch in Trosly-Breuil.

Gemeinsam Spaß haben

Ein typisch französisches Dorf, ein bisschen verlassen, steinerne Häuschen, die sich aneinander anlehnen. Genau als wir ankommen, fängt es an, wie aus Kübeln zu schütten. Wir laufen vom Auto zum Haus Nummer 16, auf dem Türschild: Jean Vanier.

Er wartet schon in der Tür. Ich fühle mich sofort wohl in der Gegenwart dieses Mannes, der mich sicher um drei Köpfe überragt. Er lächelt, nein, er strahlt. Sanft, liebevoll, den Charme eines alten Mannes, der verschmitzt schmunzelt, dann wieder ganz ernst wird und genau weiß, wovon er spricht.

Vor allem wenn es darum geht zu erklären, was diese Gemeinschaft, die er gegründet hat, ausmacht. “Die Arche ist im Grunde ein Ort, an dem Menschen zusammenleben. Menschen, mit mehr oder weniger schweren intellektuellen Behinderungen und Menschen, die vielleicht auf eine andere Art und Weise behindert sind. Wie etwa nicht wirklich offen sein zu können.” Seine Miene hellt sich auf: “Es geht darum, gemeinsam Spaß zu haben. Gemeinsam zu leben, gemeinsam Mensch zu sein, gemeinsam zu essen, gemeinsam zu arbeiten.”

Es macht ihm offensichtlich Freude, es auf diese einfachen Faktoren herunterzubrechen, er wiederholt sie im Laufe des Gesprächs immer wieder. “Gemeinsam Spaß haben!” Alle meine Fragen, aber wie und warum, sind damit aufgehoben, sie gelten nicht mehr.

Aber dann nachdrücklich: “Und irgendwo auch – jedem dabei zu helfen, frei zu werden.
“Wir leben in einer Kultur des Erfolgs, des Wettkampfes. Die Leute sind nicht frei! Sie müssen gewinnen! Also entwickeln sie eine Aggressivität darin, Dinge zu tun. Freiheit kommt dann, wenn wir befreit sind vom Bedürfnis nach Macht. Wenn wir frei sind, einfach nur zu sein.”

Zu sein. Wir sind noch immer bei der Frage: Was ist die Arche? Langsam merke ich, dass es vielleicht hier beginnt, was die Arche ausmacht und etwa von anderen Heimen für Behinderte unterscheidet. Es geht nicht nur darum, sich um behinderte Menschen zu kümmern. Das ist keine Arbeit. Es ist eine Art, die Welt zu sehen. Was es bedeutet, ein Mensch zu sein etwa.

„Unser ganzes Leben lang brauchen wir jemanden, der uns sagt: du bist wichtig!“

Jean Vanier

Etwas passiert

“Wir bauen uns unsere Identität auf, zum Beispiel eine Identität der Macht – ich bin jemand, weil ich bekannt bin, weil ich viel Geld verdiene, weil ich ein Gewinner bin. So wie Franz von Assisi, der ein sehr merkwürdiges Leben hatte. Er begann als ein Gewinnertyp. Und dann, eines Tages, ließ er alles zurück, um mit den Leprakranken zu sein. Er hatte eine Identität des Gewinnens und dann entdeckte er die Welt der Ausgestoßenen, der Verlierer. Er lebte mit ihnen und fand heraus, dass sie nicht anders waren als du und ich, einfach wundervolle Leute. Aber in großen Schmerzen. Weil sie verstoßen worden waren. Und als Franziskus sie wieder verließ, merkte er, dass er sich verändert hatte. Etwas war mit ihm passiert. Ich erzähle das, weil das etwas sagt über Identität und was passiert, wenn du Menschen triffst, die als schlecht angesehen werden. Etwas passiert! Hier!” Er klopft sich fest an die Brust. Jemand sein zu wollen, dieses Gefühl kenne ich. Wenn ich getrieben bin, von der Sorge, zu kurz zu kommen. “Eine Identität der Macht beinhaltet irgendwo auch einen Aspekt von Angst. Viele Leute haben einfach Angst – vor Menschen mit Behinderungen, Menschen, die anders sind, die krank sind oder alt. Ich will gewinnen, das bedeutet, ich muss dich zur Seite drängen! In der Schule will ich die besten Noten, um Eltern zu haben, die sagen, du bist so wunderbar, um eine gute Arbeit zu bekommen und an die Spitze zu kommen. Es gibt eine ganze Vision davon, was es bedeutet, ein Mensch zu sein: Macht zu haben!”

Es könne auch Macht sein, Gutes zu tun, aber sich dabei immer noch dadurch zu identifizieren und eine Befriedigung darin zu finden, Gutes getan zu haben, so gut zu sein. “Franziskus hat den Leprakranken nicht etwas Gutes getan – er lebte mit ihnen! Und wenn du mit jemandem lebst, dann drückt das aus: Ich mag es, mit dir zu sein! Ich bin froh, hier zu sein! Deswegen ist das Herz der Arche, gemeinsam froh zu sein, gemeinsam Spaß zu haben.”

Das anfängliche, auf den ersten Blick etwas naiv klingende, Leitmotiv beginnt immer mehr Sinn zu machen. Und dann denke ich, es wirkt so besonders, aber er hat Recht, eigentlich ist es das Normalste auf der Welt. Dass Menschen einfach zusammen leben. Dass wir als Menschen alle zusammengehören, dass wir alle etwas miteinander zu tun haben.

“Es fängt alles damit an. Wenn wir geboren werden, sind wir auf einmal alleine, unsicher- und dann nimmt die Mutter das Kind. Und es entdeckt, mit dem ganzen Leid hier, es ist geliebt. Etwas passiert! Sie schauen sich in die Augen, die Mutter lächelt, sie freuen sich zusammen: So beginnt alles! Und unser ganzes Leben lang brauchen wir jemanden, der uns sagt, du bist wichtig. Aber wodurch drückt sich diese Wichtigkeit aus? Vielleicht wollen die Eltern, dass ihr Kind einmal viel erreicht und einflussreich ist? Und schon beginnt das Kind ein Bewusstsein für eine Identität der Macht zu entwickeln. Aber dann, eines Tages, wirst du krank. Eines Tages musst du in Pension gehen. Und dann – was ist deine Identität, wenn du nichts mehr tun kannst?”

Der Präpositionswechsel

In der Arche gibt es neben denen, die immer dort zusammen leben auch viele freiwillige Helfer, die nur eine Zeit lang mitleben. “Viele kommen hier her, um Gutes zu tun, aber das ist nicht der Punkt. Wir wollen nicht, dass sie kommen, um Gutes zu tun. Wir wollen, dass sie kommen und Freunde werden.” Die jahrelange Erfahrung des Zusammenlebens verleiht seinen Worten eine so andere Gewichtung, als wenn ich so etwas sagen würde, das zuerst einmal fast ein bisschen platt scheint. Freunde sein. In der Geschichte der Arche jedoch markiert genau das einen wichtigen Wendepunkt, vom etwas für jemanden tun zum mit jemandem sein zu wollen. “Es gibt eine Frau, Pauline, die wir vor einiger Zeit bei uns aufgenommen haben, einer ihrer Arme und ein Bein waren gelähmt und als sie hier ankam, war sie vierzig und voller Gewalt. Wir leben in kleinen Gemeinschaften. Da stellt sich die Frage, wie man mit jemandem leben kann, der immer um sich schlägt. Wir fragten

unseren Psychiater und er sagte: Diese Frau wurde vierzig Jahre lang gedemütigt. Du bist ein Idiot, Krüppel! Sag nichts! Du weißt ja nichts! Herunter gemacht zu werden, vermittelt zu bekommen: Du bist wertlos. Das ist die Realität von vielen Menschen mit Behinderung. Wir sprechen immer vom Leid der Behinderung. Ihr größtes Leiden ist, das Gefühl zu haben, nicht gut zu sein. Ich meine, sie mögen Schwierigkeiten haben, zum Beispiel sich auszudrücken. Aber ihr Leiden ist mehr das, heruntergemacht zu werden. Das ist der tiefste Schmerz. Keinen Wert zu haben. Eine Last zu sein für die Eltern. Damals hat unser Psychiater zu uns gesagt: Der einzige Weg, Pauline wirklich zu helfen, ist ihr Freund zu werden.”

Schien er zu Beginn des Gesprächs etwas müde, ist davon nichts mehr zu merken. Es entstehen nur kurze Pausen, weil das, was er gerade gesagt hat, so wesentlich ist, dass darauf nichts zu erwidern bleibt. Dann geht es weiter und der kleine Raum, überall Bücher und Zettel, ein kleines Sofa, ein Ledersessel, ein Kreuz, wird wieder zum Schauplatz eines ergreifend demütigen Denkers. Eines großzügigen Herzens, das sich nur zu gerne mitteilen will.

Ich brauche dich

Immer mehr bekomme ich den Eindruck, dass die Menschen, die zur Arche kommen, um zu helfen, in Wahrheit diejenigen sind denen geholfen wird. Weil sie dieser Hilfe mehr bedürfen? “Wir brauchen alle Hilfe”, meint Jean Vanier darauf nüchtern. “Es ist so wichtig, sich zu begegnen, zusammen zu sein. Das bedeutet, sich Zeit zu nehmen, miteinander zu Essen, einander zuzuhören. Die jungen Mitarbeiter finden sich in der Tat ziemlich schnell darin ein. Weil auch sie finden, dass das ein gutes Leben ist. Sie kommen, um Gutes zu tun, und nach und nach sehen sie, es ist schon gut. Natürlich gibt es auch Probleme, wie etwa bei Pauline, die so gewalttätig war für eine lange Zeit. Dann geht es darum zu glauben, dass jeder Mensch wichtig ist. Was auch immer, jeder ist wichtig.” “Und!”, noch etwas, offenbar sehr essentiell, mindestens lässt der Tonfall das erahnen: “Daran zu glauben, dass jeder etwas zu geben hat! Man könnte es so formulieren: Die Mission der Arche ist es, ein Ort zu sein, wo Leute mit Behinderung andere Menschen treffen und wo wir einander helfen, menschlicher zu werden.” Noch lange nach dem Gespräch muss ich darüber nachdenken, was das bedeutet. Warum hilft es mir, menschlicher zu werden, indem ich jemandem begegne, der ganz anders ist als ich, mit dem ich gar nichts anzufangen weiß, der mich vielleicht sogar zurückschrecken lässt? Es ist fast so, als hätte ich bis jetzt nur angestrengt auf einen kleinen Bildausschnitt gesehen und als hätte mich Jean Vanier genommen, hoch gehoben und gesagt: “Schau doch mal genau!” Jeder ist wichtig, ist nicht nur so dahin gesagt. Es bedeutet vielmehr, daran zu glauben, dass kein Mensch, mag er noch so “abnormal” wirken, ein Fehler ist, sondern, dass wir erst alle zusammen das Gesamtbild ergeben. Ich brauche dein Anderssein, weil es mir etwas über mich, über das Menschsein sagt, das nicht nur ich bin.

“Es gibt eine Gefahr, dass wir in unserer Gruppe bleiben wollen, weil sie uns beschützt, unsere Freunde, die gleich sind wie wir. In der Liebe ist das anders. Wenn zum Beispiel ein Mann eine Frau liebt, dann bringt sie etwas Neues zu seiner Menschlichkeit. Er hat nur seine eigene Sicht, die eine männliche ist, und dann entdeckt er, dass die Frau eine ganz andere Art hat zu denken, zu sein, es ist anders! Um einander zu begegnen, soll ich nicht hier sein und sagen – ich weiß es und du nicht!”

Jean Vanier fährt fort: “Ich würde sagen, im Herzen der Arche geht es um Zärtlichkeit. Zärtlichkeit ist eine Art und Weise, Leute anzusehen, ohne sie zu verurteilen, eine Art und Weise zuzuhören, ohne zu beurteilen. Daran zu glauben, dass du, der so anders ist, als ich, mir etwas geben kann. Und ich kann dir etwas geben. Es geht darum die Grenzen zwischen uns nieder zu reißen.” Ganz schön revolutionär für einen fast neunzigjährigen Mann.

„Wir leben in einer Kultur des Erfolgs, des Wettkampfes. Die Leute sind nicht frei!“

Grenzerfahrungen

“Es gibt so viele Check Points auf der Welt, die uns daran hindern, einander zu treffen. Es gibt heute die Gefahr zu sagen, wir sind alle gleich. Oder wir entdecken, dass ich etwas anders sehe als du, also lass uns darüber sprechen! Wie kann man Orte schaffen, an denen wir den anderen begegnen können? Das ist die Frage!” Das ist der Zeitpunkt, an dem Jean Vanier beginnt, unsere Fragen mit “Ich weiß es nicht! Das ist die Frage!” zu quittieren. “Hier bei uns funktioniert es, indem wir junge Menschen einladen, zu uns zu kommen, und dann kommen sie und beginnen zu sehen. Es gibt eine Angst vor der Begegnung. Wovor fürchten wir uns? Vor dem Unterschied zwischen uns oder davor zurückgewiesen zu werden? Wir müssen uns unseren Ängsten stellen! Viele junge Leute heute sind entmutigt.”

Das sei immer wieder zu beobachten, wenn die jungen Volontäre manchmal ein bisschen verloren zur Arche kommen würden.
“Behinderte Menschen”, er lacht, “da gibt es kein Urteilen. Die Volontäre entdecken, und manche zum ersten Mal, dass sie bedingungslos geliebt sind, dass es einfach schön ist zusammen. Und sie entdecken, dass der Sinn des Lebens darin besteht, Grenzen zu beseitigen, damit wir erkennen können, wer wir sind und so für den Frieden arbeiten. Das hier ist nur ein kleiner Beitrag. Die Arche ist nur sehr klein.”

Eine andere Welt

Hier wird sichtbar, der Gründer der Arche lebt nicht nur in “seiner kleinen Welt”, er hat vielmehr große Hoffnung für die ganze Welt.
“Hinter all dem steckt das, was Utopie genannt wird. Utopie ist der Glaube, dass eine andere Welt möglich ist. Wo wir vielleicht entdecken, dass wir einander begegnen können und uns nicht aus Angst zurückweisen müssen. Es wird von einer Erfahrung kommen. Wie hier, wenn die Volontäre kommen, dann leben sie die Erfahrung, dass Menschen mit Behinderung großartige Menschen sind. Das hätten manche vorher nicht so gedacht! Sie bringen uns die Freiheit, so zu sein, wie man ist, sie lernen uns zu lieben. Eine neue Art zu entdecken, miteinander zu kommunizieren. Zärtlichkeit zu entdecken. Es ist eine Veränderung. In der Perspektive. Vielleicht haben die, von denen wir es am wenigsten erwarten, uns etwas zu sagen?”
Jean Vanier lächelt: “Wir haben eine Gruppe hier für besonders schwer behinderte Menschen. Louis, der ungefähr so groß ist”, er deutet einen Meter an, “ist vor kurzem sechzig geworden und er kann nicht spechen, aber er spricht durch seinen Körper.” Er hält inne und sagt dann mit ehrfürchtiger Stimme, fast geflüstert: “Er ist ein unglaublicher Mann! Mit Louis zu leben, ist eine echte Erfahrung!” Ein echtes Staunen in seinen Augen. “Die Arche ist ein Ort, an dem wir uns verändern. Das beginnt, wenn du daran glaubst, dass du, der du anders bist, mir etwas lernen kannst. Und ich bin nicht nur da, um dir zu sagen, was du zu tun hast. Und irgendwo der Glaube an eine Utopie.”

Jedesmal dieses verschmitzte Lächeln, bei dem Wort Utopie. Ich muss lachen.

“Es ist ein kleiner Weg. Eine schöner Weg. Verändere die Welt, einen Menschen nach dem anderen. Lass dir Zeit mit den Menschen. Entdecke, wer sie sind. Hör dir ihre Geschichte an. Es geht darum, eine Welt zu schaffen, in der wir einander zuhören. Wir müssen verwurzelt und gleichzeitig offen sein. Zu wachsen, gut verwurzelt. Nicht eine Verwurzelung, die mich einschließt, wenn ich sage, ich bin der Einzige, der die Wahrheit hat, sondern eine Verwurzelung, die mich öffnet. Das ist das Geheimnis. Was passiert in vielen Ländern? Es werden Grenzen ausgebaut. Wir kultivieren also Macht und Sicherheit. Oder wagen wir es, an eine Utopie zu glauben?”

ANNA PLATTER, 26, fand sich nach dem Gespräch in einer französischen Parfümerie wieder und beschloss, ihr Leben zu ändern. Jean Vanier fragt sich übrigens, ob ihn auch noch jemand besuchen kommt, wenn er neunzig ist.

 

Jean Vanier
ist Gründer der Arche, einer Gemeinschaft, in der Menschen mit und ohne geistigen Behinderungen zusammenleben. Sein ursprünglicher Wunsch, eine „intellektuelle Elite“ mit aufzubauen, realisierte sich mit der Zeit immer mehr in Form einer „Elite des Herzens“. 2015 wurde er mit dem Templeton-Preis ausgezeichnet.

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„WAS IST DEINE IDENTITÄT WENN DU NICHTS MEHR TUN KANNST?“

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